HAARE AUFHELLEN: SCHNELL UND EINFACH ZU BLOND
Weltweit färben sich mehr als 75 % der Frauen die Haare. Doch auch Männer färben ihr Haar. Sie haben dunkles Haar, wünschen sich aber einen helleren Farbton? Dafür stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten offen. Lesen Sie mehr über das Blondieren und moderne Aufhellungstechniken.
Blondieren
Sie haben dunkles Haar und möchten es aufhellen? Eine Möglichkeit ist das Blondieren. Dafür wird in der Regel Wasserstoffperoxid beziehungsweise ein Blondierungsmittel verwendet. Während das Färben zu Hause in dunkleren Tönen vergleichsweise einfach ist, erfordert das Blondieren Geschick und Erfahrung. Zu Hause ist davon abzuraten: Das Haar kann geschädigt und die Kopfhaut gereizt werden. Wenden Sie sich daher an einen erfahrenen Friseur, der einschätzen kann, wie die Farbe im Haar ausfällt, und dem mildere Blondierungsmittel zur Verfügung stehen.
Beachten Sie außerdem, dass sich dunkles Haar nicht immer bei einem einzigen Friseurbesuch bis zum gewünschten Farbton aufhellen lässt. Dafür können mehrere Termine nötig sein.
Wie läuft das Blondieren ab?
Beim Blondieren werden dem Haar Farbpigmente entzogen. Zuerst verschwinden die dunkleren Pigmente, danach die helleren roten. Dunkles Haar nimmt deshalb zunächst einen orangeroten, anschließend einen gelborangen Ton an. Zum Schluss färbt der Friseur es im gewählten Blondton.
Haarprodukte von Olaplex
Im Zusammenhang mit schonenderem Blondieren fällt häufig der Name Olaplex. Die Marke hat das Haarefärben grundlegend verändert: Ihre Produkte verringern Haarschäden durch chemische Inhaltsstoffe beim Färben, Strähnenfärben und Aufhellen. TIPP: Olaplex Bond Perfector No. 2
Pflege für blondiertes Haar
Blondieren belastet das Haar und macht es brüchiger und anfälliger für Schäden. Deshalb braucht es besondere Pflege. Greifen Sie zu einem hochwertigen Shampoo und einer Pflegespülung. Verwöhnen Sie Ihr Haar außerdem einmal pro Woche mit einer regenerierenden Haarmaske und Haarölen.
Strähnchen
Strähnchen zählen wohl zu den bekanntesten Methoden, um Haare mit helleren Partien aufzuhellen. Bei Frauen sind sie schon seit Jahrzehnten beliebt. Besonders bekannt wurden sie durch den Film Frühstück bei Tiffany mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle, die darin Strähnchen trug. Dabei werden nur einzelne Haarpartien gefärbt, sodass sie sich von der eigenen Haarfarbe abheben. Meist sind es hellere Strähnen in dunklerem Haar. Werden die Strähnen beim Färben in Folie gewickelt, sind auch mehrere Farben möglich. In den letzten Jahren gilt: Je dezenter die Strähnchen wirken, desto besser.
Wie funktionieren Strähnchen?
Das Prinzip ist einfach: Aufgehellt werden nur ausgewählte Strähnen, nicht das gesamte Haar.
So entsteht ein Kontrast zwischen Ihrer eigenen Haarfarbe und den aufgehellten Partien.
Moderne Haarfärbetechniken
Neben klassischen Strähnchen gibt es moderne Techniken, mit denen Sie Ihr Haar aufhellen und ihm einen frischen Akzent verleihen können. Sie versprechen ein dezentes Ergebnis. Welche Färbemethoden sind in den letzten Jahren besonders beliebt geworden?
Balayage
Die Färbetechnik Balayage stammt aus Frankreich. Ihr Name leitet sich vom französischen Wort „balayer“ ab, das „fegen“ bedeutet. Passend dazu wird die Farbe mit einem Pinsel auf einzelne Strähnen aufgetragen, sodass aufgehellte Partien ohne harte Kanten entstehen. Sie wirken wie von der Sonne aufgehellt und lassen das Haar voluminöser erscheinen. Ziel sind weiche Übergänge ohne auffälligen Ansatz.
Warum Balayage ausprobieren?
Die Technik verleiht dem Haar Struktur und Volumen und kann die Gesichtsform optisch modellieren. Sie eignet sich für Frauen mit glattem wie auch welligem Haar; bei Wellen betont sie diese zusätzlich. Auch wenn Sie wegen eines sichtbaren Ansatzes nicht jeden Monat zum Friseur gehen möchten, ist Balayage eine Möglichkeit: Die Farbe setzt nicht direkt an den Wurzeln an und wächst mit dem Haar mit. Ebenso kommt die Technik infrage, wenn Sie Ihr Haar aufhellen möchten, ohne gleich blondes Haar anzustreben. Neben Blondtönen stehen auch kupferfarbene, zimtfarbene und goldene Töne zur Wahl.
Ombré
Ombré gehört zu den bekanntesten und auffälligsten Haarfärbetechniken und ist auch bei internationalen Prominenten beliebt. Die Technik stammt aus Frankreich; ihr Name bedeutet „Schattierung“ und beschreibt damit das Prinzip: Am Ansatz bleibt das Haar dunkler, zu den Spitzen hin wird es schrittweise heller.
Der Farbverlauf kann unterschiedlich ausfallen:
sanft und fließend für einen dezenteren Look oder deutlich bis kontrastreich für einen auffälligeren Effekt.
Anders als bei Strähnchen geht es nicht um einzelne Haarpartien, sondern um einen Verlauf über die Haarlänge. Der Friseur hellt gezielt die unteren Partien auf, während das Haar oben in seiner ursprünglichen Farbe oder dunkler bleibt.
Airtouch
Airtouch ist eine moderne Technik zur besonders dezenten Aufhellung der Haare. Der Name kommt vom englischen „air touch“, also „Berührung mit Luft“: Bei der Anwendung trennt ein Föhn feinere und kürzere Haare von längeren Strähnen.
Von klassischen Strähnchen und Ombré unterscheidet sich Airtouch vor allem durch den ausgesprochen weichen Farbverlauf. Die Übergänge zwischen den Nuancen sind kaum sichtbar; das Haar wirkt wie von der Sonne aufgehellt.
Starke Kontraste bleiben aus. Nur ausgewählte, geeignete Strähnen werden aufgehellt. Das sorgt für einen dezenten Look, einen lang anhaltenden Effekt und eine geringere Belastung des Haares.
Ein weiterer Vorteil von Airtouch ist der geringe Pflegeaufwand. Der Ansatz fällt weniger auf, sodass nicht so häufig nachgefärbt werden muss wie bei klassischen Strähnchen.
Bronde
Bronde verbindet Blond und Braun – daher der Name aus „brown“ und „blond“. Als Basis dient blondes oder braunes Haar, das durch feine Strähnchen in Blondtönen aufgehellt wird. Die Technik lässt das Haar strahlender wirken und eignet sich für Blondinen wie für Brünette.
Babylights
Babylights verbinden klassische Strähnchen mit der Ombré-Technik. Hellere und dunklere Nuancen kommen dabei ungefähr gleich häufig vor. Das Ergebnis wirkt dezent, als wäre das Haar von der Sonne aufgehellt.
Sunkissed
Der Name Sunkissed geht auf den englischen Ausdruck „von der Sonne geküsst“ zurück – genau diesen Eindruck soll die Technik erzeugen. Das Haar soll wie nach einem Sommer am Meer aufgehellt wirken, ohne dass der Friseurbesuch erkennbar ist. Im Vergleich zu auffälligeren Techniken wie Ombré oder klassischen Strähnchen ist Sunkissed besonders dezent. Sehr feine Strähnen werden nur um wenige Nuancen gegenüber Ihrer eigenen Haarfarbe aufgehellt.
Das Ergebnis: ein dezenter Effekt, sanfte Aufhellung ohne Kontraste und ein frischer Haarlook.
Wie funktioniert Sunkissed?
Entscheidend ist das Gleichgewicht zwischen helleren und dunkleren Strähnen. Ihr Verhältnis ist oft nahezu ausgeglichen: Das Haar wirkt nicht gestreift, sondern sanft aufgehellt.
Der wesentliche Unterschied zu anderen Techniken: Die Haarfarbe soll nicht verändert, sondern die vorhandene Farbe betont werden.