Schuppen

Bis zu jeder zehnte Mann und jede zehnte Frau leidet unter Schuppen, was den Alltag sehr unangenehm machen kann. Starke Schuppenbildung der Kopfhaut äußert sich entweder durch ein trockenes, weißes Pulver, das auf dunkler Kleidung sichtbar ist, oder durch fettige Ablagerungen auf der Haut. Manchmal werden Schuppen durch ungeeignete Haarstylingprodukte, Vitaminmangel oder eine akute Hauterkrankung verursacht. Zu den schwerwiegenderen Ursachen zählen seborrhoische Dermatitis, Ekzeme, Psoriasis oder Pilzinfektionen. In diesen Fällen ist ärztlicher Rat ratsam, nicht zuletzt aufgrund des oft schwankenden Verlaufs dieser Erkrankungen. Betroffene bemerken zudem häufiger Schuppen im Winter und Frühling, während sie im Sommer meist weniger ausgeprägt sind.

Für schönes, schuppenfreies Haar...

Speziell entwickelte Haarkosmetika wirken gegen Entzündungen, Bakterien und Pilzbefall. Ein traditionelles Hausmittel empfiehlt ein Shampoo aus gleichen Teilen Wasser und Essig. Bei Anwendung jeden zweiten Tag soll es Juckreiz der Kopfhaut und bald auch Schuppen lindern.

Was gegen Schuppen hilft:

  • reizfreie Kosmetika und milde Haarprodukte,
  • Pflegeprodukte für trockenes, schuppiges Haar und empfindliche Haut
  • Bei fettigen Schuppen Präparate mit Harnstoff oder Salicylsäure,
  • übermäßig fettige, salzige und süße Lebensmittel einschränken,
  • Selen, Zink und B-Vitamine – auch in Nahrungsergänzungsmitteln für gesunde Haut.

TIPPS: Setzen Sie auf die Kraft der Natur… Zitronengras, Himalaya-Salz, Yucca, Kiwi, Lavendelöl, Matcha, Eisenkrautöl, Hafer, Rosmarin, Aktivkohle, Weinessig, Weidenrinde und Zink wirken allesamt gegen Schuppen. Auch Haarpflegeprodukte gegen Schuppen basieren auf diesen Erkenntnissen. Head & Shoulders und Alpecin sind bekannte Marken in diesem Bereich. Ihre Produkte entfernen nicht nur Schuppen, sondern beugen auch deren Neubildung vor und machen Ihr Haar weich und glänzend. Wählen Sie einfach das passende Produkt für sich.

Wann sollte man einen Spezialisten zur Schuppenbehandlung aufsuchen?

In den meisten Fällen lässt sich Schuppenbildung durch die richtige Pflege und eine Anpassung des Lebensstils gut in den Griff bekommen. Wenn sich das Problem jedoch nicht bessert, sich verschlimmert oder von starkem Juckreiz, Rötungen oder Krustenbildung begleitet wird, ist es ratsam, einen Spezialisten aufzusuchen. Es könnte sich um eine ernstere Hauterkrankung wie Seborrhö, Ekzem oder Psoriasis handeln, die eine gezielte Behandlung erfordert.

Ein Warnsignal, das Problem anzugehen, ist auch dann, wenn herkömmliche Kosmetikprodukte nicht helfen oder die Schuppen schnell wiederkehren. Ein Spezialist kann die Ursache genau feststellen und eine geeignete Behandlung sowie eine individuelle Pflege empfehlen.

Die beliebtesten Anti-Schuppen-Haarkosmetika:

Cookies

Hier haben Sie die Möglichkeit, die Cookies nach Ihren eigenen Präferenzen anzupassen und später detaillierter einzustellen oder jederzeit in der Fußzeile der Website abzuschalten.