SO TRAGEN SIE MAKE-UP RICHTIG AUF: EINE PROFESSIONELLE SCHRITT-FÜR-SCHRITT-ANLEITUNG

Das richtige Auftragen von Make-up ist die Grundlage für jeden gelungenen Look. Dabei kommt es nicht nur auf die Produkte selbst an, sondern auch auf die Technik, die Reihenfolge der Schritte und die richtige Behandlung der Haut. Diese Details entscheiden darüber, ob das Ergebnis natürlich wirkt oder maskenhaft aussieht.

Profi-Regel: Make-up sollte auf der Haut nahezu unsichtbar sein, aber gleichzeitig einen perfekten Teint erzeugen.

1. Hautvorbereitung (der wichtigste Schritt)

Jeder Visagist wird bestätigen, dass ein schönes Make-up schon vor dem Auftragen beginnt.

Warum ist das wichtig? Gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut nimmt Make-up besser auf, sodass es sich nicht in den Poren oder Falten absetzt.

2. Die richtige Make-up-Wahl

Bevor Sie mit der Anwendung beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie das richtige Produkt haben:

  • Farbanpassung (Test am Kiefer)
  • Hauttyp (trocken, fettig, Mischhaut)
  • geeignete Deckkraft (leicht bis vollständig)

Selbst die perfekte Technik kann einen misslungenen Farbton nicht retten.

3. Wie man Make-up aufträgt

Sie haben drei grundlegende Möglichkeiten:

  • Pinsel – höhere Deckkraft, präzises Ergebnis
  • Schwamm (Beautyblender) – natürlicher Effekt
  • Finger – schnelles Auftragen, Erwärmen des Produkts

Verfahren:

  1. Tragen Sie nur eine kleine Menge Make-up auf (weniger ist mehr).
  2. Beginnen Sie in der Mitte des Gesichts (Nase, Wangen).
  3. allmählich nach außen verblassen
  4. Vergessen Sie nicht die Übergänge (Nacken, Haaransatz).

Wichtigste Regel: Make-up wird verblendet, nicht verteilt.

4. Abdeckstift: Gezielte Deckkraft

Den Korrekturstift erst nach dem Schminken auftragen:

  • unter den Augen (aufhellendes Dreieck)
  • über Unvollkommenheiten
  • um die Nase herum

Verwenden Sie nur eine kleine Menge – zu viel Concealer betont Falten.

5. Mit Puder fixieren

Puder sorgt dafür, dass das Make-up länger hält:

  • Fokus auf die T-Zone
  • eine leichte Schicht verwenden
  • Trockene Bereiche nicht unnötig einpudern

Warum? Zu stark gepuderte Haut sieht unnatürlich und müde aus.

6. Abschluss: Konturieren, Rouge, Highlighter

Nun folgt das Modellieren:

Make-up vereinheitlicht, aber nur diese Schritte geben dem Gesicht seine natürliche Dimension zurück.

7. Fixierspray

Der letzte Schritt, der dem Gesamtbild ein einheitliches Erscheinungsbild verleiht.

  • verlängert die Ausdauer
  • "verbindet" die Schichten des Make-ups
  • verleiht ein natürlicheres Aussehen

Die häufigsten Fehler beim Schminken

  • zu viel Produkt
  • schlecht gemischte Übergänge
  • unpassende Schattierung
  • Auslassen der Hautvorbereitung

Die meisten Probleme entstehen nicht durch das Produkt, sondern durch die Technik.

Für wen ist dieses Verfahren geeignet?

  • für Anfänger, die die Grundlagen verstehen möchten
  • für fortgeschrittene Benutzer, die bessere Ergebnisse erzielen möchten
  • Für alle, die ein natürliches und langanhaltendes Make-up wünschen.

Professionelles Make-up ist nicht kompliziert – es folgt nur einem klaren Ablauf. Sobald man diesen verstanden hat, lassen sich auch zu Hause wunderschöne Ergebnisse erzielen.

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